Äthiopischer Doppelsieg durch Haile Gebrselassie und Gete Wami, Melanie Kraus beste Deutsche

Der 33. Berlin-Marathon endete zum ersten mal mit einem äthiopischen Sieg – und das gleich sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen.

Langstreckenstar Haile Gebrselassie siegte in neuer Jahresweltbestzeit und neuem äthiopischen Rekord in 2:05:56h überlegen mit fast 5min Vorsprung vor Gudisa Shentema (2:10:43). Gete Wami gewann bei den Frauen mit ebenfalls äthiopischem Rekord in 2:21:34h. Beste deutsche Läuferin wurde Melanie Kraus vom TSV Bayer 04 Leverkusen.

Damit konnte sich Gebreselassie in der ewigen Bestenliste von Platz 10 auf Platz 4 vorschieben, verpasste aber die ebenfalls in Berlin aufgestellte Weltbestzeit von Paul Tergat aus dem Jahr 2003 um eine Minute. Bemerkenswert hierbei ist, dass vier der fünf schnellsten jemals gelaufenen Zeiten in Berlin erzielt wurden. Im Ziel versprach er, dass er den Weltrekord noch laufen werde und vermutlich wieder in Berlin starten wolle.

Nicht ganz so überlegen, aber ebefalls mit klarem Vorsprung, siegte Gete Wami vor der Kenianerin Salina Kosgei. Während Sonja Oberem (TSV Bayer 04 Leverkusen) bei ihrem Marathon-Comeback das Ziel nicht erreichte, kam ihre Vereinskameradin Melanie Kraus als 6. Frau nach 2:35:37h als schnellste deutsche Starterin ins Ziel. 

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