Es hat nicht sollen sein – das Aus im Halbfinale

Für beide Leverkusener Mittelstreckler war nach dem 800m-Halbfinale der Junioren-Weltmeisterschaften in Peking der Wettbewerb leider beendet. Robin Schembera erreichte in 1:49,41min erneut den dritten Platz, zum direkten Finaleinzug wäre aber der zweite Platz erforderlich gewesen. Für Annett Horna war das Ergebnis noch deutlicher: Sie kam mit 2:07.54min auf den sechsten Platz in ihrem Halbfinale.

Auch wenn das große Ziel "Finalteilnahme" damit für beide nicht erreicht werden konnte, haben beide dennoch sehr gute Zeiten abgeliefert.

Eine weitere Medaille konnte Martin Wierig dagegen für das deutsche Team holen. Er warf den Diskus 62,17m weit und errang damit in neuer persönlicher Bestzeit Bronze. Damit steht das deutsche Team nach zwei Wettkampftagen nun auf Platz elf des Medaillenspiegels.

Morgen um 9.35Uhr Ortszeit (3.35Uhr deutscher Zeit) wird eine weitere Leverkusener Athletin in den Wettkampf um die Medaillen einsteigen: Dann steht für Anne-Kathrin Elbe der 100m Hürden-Vorlauf auf dem Programm. Keine unlösbare Aufgabe, denn "AK" steht momentan mit 13,45sec auf Platz vier der Weltbestenliste und hat in ihrem Vorlauf die schnellste Vorleistung geboten.

Fast zeitgleich, um 9:40Uhr (3:40h), will Marvin Reitze 5,20m überspringen und damit die erforderliche Höhe für den Endkampf schaffen. Mit bereits übersprungenen 5,46m in diesem Jahr ist auch das eine lösbare Aufgabe.

Mit 70,52m bereits im Endkampf ist der Leverkusener Hammerwerfer Benjamin Hedermann. Damit ist er zwar unter der geforderten Qualifikationsweite von 70,80m geblieben, konnte sich aber im dritten Versuch noch auf Platz zwölf vorarbeiten, der ihm das Weiterkommen sicherte. Das Finale findet am 18. August um 19:30 Uhr (13:30h) statt. 

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