Pimp my Server – wozu Lego alles gut sein kann

Gesamtansicht Lego-ServerIrgendjemand hat mal behauptet, Lego wäre etwas für Kinder. Das lasse ich mal unkommentiert im Raum stehen. Auf jeden Fall eignet es sich wunderbar, um aus einem grauen, alten PC ein wenig mehr zu machen. Zwar existiert die Grundversion des Computergehäuses schon seit 2004, in den letzten Tagen hat der Server aber nochmal ein deutliches Facelifting erfahren, wie diese kleine Bilderserie zeigt.

Server-Kontrollzentrum

Dreh- und Angelpunkt des neuen Gehäuses ist das hochmoderne Kontrollzentrum, in dem sich drei IT-Spezialisten um den reibungslosen Betrieb kümmern.

Treppe zum Dach

Eine Treppe an der linken Seitenwand führt die Mitarbeiter aus dem Innenraum aufs Dach hinaus.

Hubschrauberlandeplatz

Dort befindet sich der Hubschrauberlandeplatz. Der hat zwar mit dem Betrieb der Anlage absolut gar nichts zu tun, aber jedes wichtige Unternehmen braucht schließlich seinen eigenen Helikopter.

Serversicherheit durch Videoüberwachung

Und da Serversicherheit ein ganz wichtiges Thema ist, ist das gesamte Gebäude nun von allen Seiten videoüberwacht.

2004er-Version

Zum Vergleich noch die Front-Ansicht der 2004er-Version, die noch ohne den ganzen Schnick-Schnack auskommen musst.

Die Stecker auf der Rückseite

Der Beweis dafür, dass es sich tatsächlich um einen Computer handelt.

Das Innenleben des Servers

Die technische Seite des Computers ist nicht der Rede wert. Im Inneren taktet ein Pentium II mit 400 MHz, 256 MB RAM und 160 GB Festplatte. Als Betriebssystem läuft ein Gentoo-Linux.

Stellt sich zuletzt noch die Frage: Wozu das Ganze?

Das ist leicht beantwortet. Das Gerät dient zu Hause als Testserver für ein paar php-Anwendungen und als Backup-Gerät. Und dafür ist der Computer absolut schnell genug und nebenher im Stromverbrauch unschlagbar niedrig.

2 Kommentare

  1. Hi,

    ich habe selbst schon meine server in lego verbaut, bin aber von deiner Konstruktion mehr als beeindruckt. Du hast dir echt viel Mühe gegeben und das ganze optisch genial gestaltet.

    Das hat mich motiviert nun eine neue Version meines Legoservers zu konstruieren^^

    Mich würde interessieren ob dein Legorechner noch in Betrieb ist und wozu du ihn nutzt.

    Meinen habe ich mit einem Intel Atom Mini ITX Board bestückt und lasse momentan noch freenas darauf laufen.
    Habe aber heute IPFire, eine Firewall Linux Distribution ausprobiert und denke ich werde das in Zukunft nutzen und manuell samba und den sonstigen Kram installieren.

    Hast du noch mehr solcher Projekte gemacht?^^

    Greetz
    rasta

  2. Pingback: Mit Kind und Kegel zur Photokina | Mit Film und Faden - Starloop Fotografie

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