Umzug von Joomla zu WordPress

Es ist vollbracht, die neue Webseite ist online! Die bisherige Seite war über vier Jahre im Netz, so dass es mal wieder Zeit für einen Tapetenwechsel war. Der gesamte Prozess hat zwar länger gedauert als geplant, ist aber wie wir finden, zu einem sehr schönen Ergebnis gekommen.

Dabei hat sich nicht nur das Layout geändert, sondern auch unter der Haube einiges getan. Die größte Neuerung ist der Wechsel von Joomla zu WordPress. Bisher war die Seite noch unter dem inzwischen etwas in die Jahre gekommenen Joomla 1.5 unterwegs, doch die Migration auf Joomla 2.5 war nicht ganz einfach, so dass mehre Versuche nicht über das Teststadium hinweg gekommen waren.

Da Steffis Handarbeitsseite sich immer mehr zu einem Blog entwickelte, lag es nahe, ein System zu wählen das wesentlich besser den Anforderungen eines Blogs genügte, als es Joomla kann. Auch wenn man sagen muss, dass sich die Fähigkeiten von Joomla in dieser Richtung deutlich verbessert haben, ist es von Vorteil, ein System zu haben, welches grundlegende Dinge wie eine Kommentarfunktion, Schlagwörter, etc. von Hause aus mitbringen. So ist die Wahl auf WordPress, aktuell in Version 3.1.4, gefallen.

Die Migration der Beiträge erwies sich als leichter als zunächst angenommen, denn mit ein wenig php- und mySQL-Kenntnissen im Hintergrund war ein mehr oder weniger halbautomatisches Skript schnell geschrieben, das alle Beiträge, Kommentare und Tags in die neue Datenbank transferierte.

Die nächste Hürde im Erstellungsprozess war die Struktur der Seite. Es galt, den Spagat zwischen zwei Blogs, Markus‘ Fotografie und Steffis Handarbeit, auf einer Seite zu vereinen, so dass klar ist, dass es sich um eine gemeinsame Seite handelt, aber trotzdem zwei eigenständige Themen bestehen. Bisher waren unter paniczek.com für jeden jeweils ein Unterverzeichnis, bzw. in der Joomla-Terminologie ein „Bereich“, eingerichtet. Nun haben wir uns aber entschlossen, unsere eigenen Domains starloop.de und etlien.de wieder aufleben zu lassen.

Dabei erwies sich die WordPress-Multisitefähigkeit als enorm hilfreich. In Kombination mit dem Plugin WordPress MU Domain Mapping laufen nun alle drei Domains auf einer einzigen WordPress-Installation, was dank des Tutorials von thingybob problemlos lief. Der Vorteil ist ganz klar, dass nur ein System gewartet werden muss.

Dafür, dass alle alten Beiträge auch weiterhin über eine saubere Weiterleitung mit Status 301 unter den neuen Domains erreichbar sind, sorgt das Plugin Redirection.

Gleichzeit zur System- und Strukturfrage war noch ein Layout zu finden. Als WordPress-Neuling hatte ich weder die Zeit, noch die Motivation, mich in die eigene Erstellung einzuarbeiten, so dass ein Fertiges her musste. Die Wahl fiel auf das Pohutukawa Theme von Elmastudio, weil es sich sehr flexibel an unterschiedliche Ausgabegeräte wie klassische Monitore, Tablets und auch kleine Smartphone-Displays anpasst.

Nach vielen kleineren Fragen, welche Plugins werden benötigt, URL mit oder ohne www (ohne), konnte es dann endlich Live gehen. Baustellen beinhaltet die Seite zwar trotzdem noch genügend, die meisten Dinge laufen aber schon.

Daher schaut Euch einfach mal überall um und hinterlasst uns einen Kommentar, was Euch gut gefällt oder wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

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